AltenpflegeausbildungDie Altenpflegeausbildung ist sicher keine Ausbildung, die sich für Jedermann eignet. Der Beruf als solches ist nicht immer leicht auszuüben, dennoch gibt es einige Menschen, die ideal für diesen Beruf geeignet sind. Die Altenpflegeausbildung selbst dauert dabei drei Jahre, Voraussetzung für die Möglichkeit zu einer solchen Ausbildung ist die Mittlere Reife. Auf diese kann verzichtet werden, wenn eine abgeschlossene Ausbildung zum Altenpflegehelfer oder zur Altenpflegehelferin mit einem Notendurchschnitt von unter 2,5 vorliegt. In diesem Fall kann man auch direkt in das zweite Ausbildungsjahr einsteigen.
Während der Ausbildung, die einen theoretischen und praktischen Teil umfasst, müssen mindestens 2.100 Unterrichtsstunden in der Theorie nachgewiesen werden. Die praktische Ausbildung muss sich auf mindestens 2.500 Stunden belaufen. Während der Altenpflegeausbildung lernen die künftigen Altenpfleger und Altenpflegerinnen das Wechseln von Verbänden, das korrekte Waschen der Patienten, aber auch, wie man diese motiviert, ihr Leben selbst zu bestimmen. Altenpfleger sind nicht nur medizinisch gesehen eine Hilfe für die Patienten, sie müssen auch ein Stück weit Sozialarbeit leisten. Welcher Sparte dieser Beruf genau zuzuordnen ist, darüber streitet sich die Fachwelt.
Zu den typischen Aufgaben der Altenpfleger und Altenpflegerinnen gehört das Waschen, notfalls das Füttern, das Unterhalten und Verbände wechseln bei den Patienten. Genauso müssen die Altenpfleger ihre Schützlinge aber auch bei den täglichen Besorgungen unterstützen oder sie zum Arzt begleiten. Eine persönliche Bindung zwischen Altenpfleger und Patient ist von daher die Grundvoraussetzung, um seinen Beruf gut ausüben zu können. Dabei ist es natürlich für den Pfleger oder die Pflegerin nicht immer einfach, den evtl. Tod eines Patienten zu verwinden, mit dem er oder sie im Berufsleben immer wieder konfrontiert werden. Für zart besaitete Gemüter ist dieser Beruf von daher weniger geeignet.
Nichtsdestotrotz kann der Beruf dem einen oder anderen durchaus Freude bereiten, der tägliche Umgang mit Menschen, deren Versorgung und Pflege, all dies gibt ein unbeschreibliches Gefühl des Gebraucht-Werdens. Bevor man jedoch in die Altenpflegeausbildung startet, sollte man sich schon näher mit dem Beruf beschäftigen und sich klar werden, ob man wirklich Freude an diesem haben kann.
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